Streifenhörnchen Besonderheiten

12. Februar 2010

Besonderheiten Streifenhörnchen

Streifenhörnchen können eigentlich ganz gut auf sich selbst aufpassen. Jedoch kommt es schon mal vor, dass sie aus einer größeren Höhe herabstürzen. Meist überstehen sie solche „Unfälle“ recht gut: Nach dem Aufprall laufen sie gleich weiter. Nur selten treten Knochenbrüche oder etwas dieser Art auf. Ein Streifenhörnchen kann natürlich krank werden oder Parasiten bekommen, aber bei guter Pflege tritt so etwas nicht oft auf. Es ist auch schon vorgekommen, dass Streifenhörnchen ganz viel Blausäure (aus Obstkernen) und Plastik zu sich genommen haben, danach jedoch keine Veränderung ihres Verhaltens gezeigt haben, es also so gut wie unbeschadet überstanden haben. Aber eine Sache kann dem Streifenhörnchen immer passieren: Das Abbrechen des Schwanzes! Der Schwanz sieht nämlich nur so dick aus, besteht aber nur aus Fell! Wie man sich ja denken kann, ist der Schwanz nur einnige Millimeter dünn, wie bei den Mäusen, mit denen das Streifenhörnchen ja verwandt ist. Hält man das Streifenhörnchen also am Schwanz fest, dann fällt dieser ab! Dies liegt daran, dass die Schwanzwirbelsäule nur ganz dünn und locker mit der Rückenwirbelsäule verwachsen ist. Wenn der Schwanz abgebrochen ist, bildet sich an der Bruchstelle ein kleiner Stummel, der bald trocknet und vom Hörnchen abgebissen wird. Aber für das Hörnchen hat dies schwerwiegende Folgen: Der Schwanz- und somit ein wichtiges Ruder- Steuer- und Lenkorgan beim Springen und Laufen fehlt! Also ist das Streifenhörnchen in seinem Bewegungen sehr beeinträchtigt!

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